Die Einreise nach Kanada ging schnell und reibungslos
über die Bühne. Kanada und insbesondere der Bundesstaat
Québec stellten eine erfrischende Abwechslung dar, zum Beispiel hatten wir wieder das metrische System, d.h. Geschwindigkeitsbegrenzungen in km/h und Tankstellenpreise in ct/l und nicht pro Gallone, außerdem stellt Québec den francophonen Teil Kanadas dar, d.h. alles ist genauso französisch wie in Frankreich (Straßenschilder, Speisekarten, Alltagssprache,.. sehr zu Martens Freude übrigens..).
In Montréal haben wir uns mit Niels, 'n Bekannter von Marten, der man just dorthin ausgewandert ist, getroffen und sind dann auf'n Campingplatz in der Nähe Montréal. Die Nacht wurde ein weiteres Mal recht nass und dementsprechend ungemütlich.
Am nächsten Morgen haben wir Kurs auf Toronto (übrigens die größte Stadt Kanadas) genommen und erreichten unser Ziel gegen Abend. In Toronto sind wir auf den CN-Tower gefahren und konnten die einmalige Aussicht auf Toronto bei Nacht genießen. Danach waren wir inner ziemlich urigen Kneipe was essen und sind dann um den Ontariosee bis nach Niagara Falls an die Grenze zu den Staaten gefahren. Geschlafen haben wir ein weiteres Mal im Auto, auch weil wir erst mitten in der Nacht dort ankamen.
Tags drauf haben wir die nahegelegenen Niagarafälle besichtigt, die von der kanadischen Seite natürlich viel schöner sind als von der us-amerikanischen, auch wenn sie zunächst deutlich kleiner schienen, als man sie sich so vorgestellt hatte. Der Blick hinter und unmittelbar vor die Fälle, den uns ein Spaziergang durch einen unterirdisch Gang ermöglichte, entschädigte dann aber doch für vieles und letztendlich waren die Wassermassen und die Macht, die hinter dem ganzen steht, doch sehr beeindruckend.
Dann hieß es Abschied nehmen von Kanada und zurück in die Staaten. Nun sind wir auf dem Weg nach Sandusky/Ohio, das liegt zwischen Cleveland und Toledo und beherbergt den Freizeitpark
mit der weltgrößten Achterbahn. Mal schauen, wie's wird. Dazu und mehr in der nächsten Geschichte...
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